Der Ratgeber- Sicher in den Urlaub ohne Wasserschäden
01 Apr 2026
Wenn die Urlaubszeit beginnt, steht für viele Menschen vor allem Erholung im Vordergrund. Gleichzeitig birgt die Abwesenheit von mehreren Tagen oder Wochen auch Risiken für Wohnungen und Häuser. Gerade Wasserschäden entwickeln sich oft dann zu größeren Problemen, wenn sie zunächst unbemerkt bleiben und über längere Zeit einwirken können.
Warum Wasserschäden im Urlaub besonders problematisch sind
Auch wenn Wasserschäden statistisch nicht häufiger während der Urlaubszeit auftreten, sind die Folgen oft gravierender.
Der Grund: Fehlt die regelmäßige Kontrolle, kann Wasser über Stunden oder sogar Tage ungehindert austreten.
Typische Ursachen sind zum Beispiel:
- ein Loch oder Bruch an einer wasserführenden Leitung
- ein gerissener Zulaufschlauch an Waschmaschine oder Geschirrspüler
- ein undichtes Ventil
Solche Defekte können erhebliche Schäden an der Gebäudesubstanz und am Hausrat verursachen.
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen vor der Abreise
svt empfiehlt vor dem Urlaub einige einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen:
- Zuläufe von Waschmaschine und Geschirrspüler absperren
- WC-Spülkästen, Keller, Dachboden und falls vorhanden den Außenwasserhahn kontrollieren
- auf neue sichtbare Wasserflecken achten
Das Schließen des Hauptwasserhahns ist grundsätzlich möglich, entspricht aber nicht immer der Praxis und ist nicht in jedem Fall die sinnvollste Lösung.
Regelmäßige Kontrolle durch Dritte
Wer länger verreist, sollte Angehörige, Nachbarn oder Freunde bitten, regelmäßig nach Wohnung oder Haus zu sehen. Besonders bei einer Abwesenheit von mehr als vier Wochen kann dies je nach Versicherungsvertrag sogar verpflichtend sein.
Bleiben diese Kontrollen aus und tritt ein Schaden auf, kann es zu einer Obliegenheitsverletzung kommen.
Das kann bedeuten, dass die Versicherung den Schaden nicht oder nur teilweise ersetzt.
Richtig handeln im Schadenfall
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Wasserschaden, gilt: schnell und überlegt handeln.
Zu den wichtigsten ersten Schritten gehören:
- die Ursache lokalisieren
- den Wasserzulauf absperren
- weitere Schäden am Inventar möglichst sofort verhindern
- Wasser abpumpen oder Möbel aus dem Gefahrenbereich bringen
- Hausverwaltung und Versicherung umgehend informieren
- den Schaden in Bild und Schrift dokumentieren
Je früher reagiert wird, desto besser lassen sich Folgeschäden vermeiden.
Warum man größere Wasserschäden nicht selbst trocknen sollte
Kleinere Mengen Wasser, etwa durch einen umgekippten Eimer, lassen sich oft selbst beseitigen. Bei größeren oder länger andauernden Wasserschäden ist davon jedoch abzuraten.
Der Grund: Wasser dringt häufig tiefer ein, als es auf den ersten Blick sichtbar ist – beispielsweise in:
- Estrichdämmschichten
- Wände
- Leichtbaukonstruktionen aus Gipsplatten
Gerade hier besteht die Gefahr von massivem Schimmelwachstum und weiteren Bauschäden. Eine fachgerechte Trocknung und Sanierung ist deshalb entscheidend.
Professionelle Schadensanierungsunternehmen arbeiten mit speziellen Messgeräten und Trocknungssystemen und stimmen ihre Maßnahmen eng mit Versicherern und Sachverständigen ab. So kann sichergestellt werden, dass der Schaden vollständig und dauerhaft beseitigt wird.
Fazit
Der beste Schutz ist natürlich, wenn ein Schaden gar nicht erst entsteht. Wer vor der Abreise einige einfache Vorkehrungen trifft und für regelmäßige Kontrollen sorgt, kann viele Risiken deutlich reduzieren.
Und falls doch etwas passiert, ist schnelle professionelle Unterstützung entscheidend.
Hilfe finden Betroffene bundesweit bei der svt Schadensanierung mit über 35 Standorten in Deutschland.
Mehr Informationen unter: http://svt-sanierung.de